Vorschlag zu einer neuen Fraktionsregel für die Miliz

    • Offizieller Beitrag

    VORWORT



    Werte Legionäre,

    da folgendes Thema aufgrund hohen Userinteresses nicht in der TB allein bearbeitet werden konnte, kommt hier nun mein kurzer Vorschlag in schriftlicher Form. Diskussionen sind explizit gewünscht, es sei denn, es herrscht Einigkeit bzw. logisches Zugeständnis zur Situation.



    VORSCHLAG



    Ich schlage hiermit vor, dass für die Miliz eine besser definierte Regelung eingeführt werden soll, welche sich auf das Festnehmen von Feinden während einer Kampfsituation bezieht. Hintergrund des Ganzen ist, dass es derzeit für die Miliz gestattet ist, sich ergebende Soldaten sofort und ohne Grund bei einem Gefecht töten zu dürfen, auch wenn die Möglichkeit bestünde, diese als Geisel zu nehmen. Die FairPlay-Regel, welche hier eigentlich greift, ist derzeit noch auf vorsichtigen Handeln des Projektleiters - der bei dieser Thematik ebenfalls Diskussionsbedarf sieht - bei solch einer Situation aufgehoben, da es z. B. die neue Anti-Ausgleichregel gibt und schon länger ein kleineres Rework der ganzen Fraktion.



    WARUM?



    Aus Gründen der Fairness möchte ich aber, dass die Miliz zum Teil etwas eingeschränkt wird und zwar aus folgendem Grund. Wenn ein Spieler bereits die Ehre erweist, einzusehen nicht gewinnen zu können und sich deshalb ergibt, soll er nicht dafür bestraft werden können, dass er so blöd ist und sich ergeben hat, obwohl er hätte noch weiter kämpfen können. Der sich ergebende Soldat soll, sofern die Situation es ermöglicht, festgenommen und dann sinnvoll als Geisel genommen werden oder im späteren Roleplay-Verlauf auf einer sinnvollen Weise hingerichtet werden z. B. bei einer Versammlung.


    Aber sich zu ergeben und dann auch noch dafür bestraft zu werden (indem man sofort trotzdem getötet wird) ist serverschädlich und gibt den NATO Soldaten in Zukunft keinen Anreiz mehr, sich bei anderen aussichtslosen Gefechten wieder zu ergeben. Deshalb sollte die Regelung für die Miliz eingeführt werden.


    Anlass zu dem Vorschlag gaben mir mindestens zwei Supports der vergangenen Zeit, bei der sich User über das Vorgehen von der Miliz mit der Berufung auf die FairPlay-Regel beschwert haben. Ich musste aber den Support dann beenden ohne Bestrafung (lediglich eine Belehrung), auch wenn es sehr unfair gegenüber den NATO Spielern war. Um hier etwas mehr Fairness, Berechenbarkeit, regelbezogene Sicherheit und Roleplay wieder reinzubringen, wäre somit meines Erachtens nach die Regel angebracht.



    KONKRETE REGELUNG - Beispiel



    Folgender Regelvorschlag könnte als neue Regelung für die Miliz hergenommen werden:

    • X. Miliz-Kämpfer müssen, wenn es möglich ist, sich ergebende Soldaten festnehmen

    Anderenfalls könnte auch eine Änderung der FairPlay Regelung sinnvoll sein statt einer neuen zusätzlichen Regel.



    SCHLUSSWORT



    Es handelt sich hier immer noch um einen RP Server, bei der Gefechte nicht das RP beenden, sondern neues Roleplay entstehen lassen sollen. Aktuell erlaubt das Regelwerk den Usern aber, dies nicht zu tun.

  • Ich hätte eine kleine Abwandlung vom Vorschlag, da ich "wenn es möglich ist" zu ungenau finde (und auch die Regel):

    • Miliz-Kämpfer müssen Soldaten mit erhobenen Händen festnehmen, auch wenn diese sich in einem Kampfgefecht befinden
      • Ausnahmen:
        • Man gefährdet damit sein eigenes Leben.
        • Der Soldat hält sich nicht an direkte Anweisungen (z.B. Komm her, Bleib stehen, Dreh dich um).
        • Es ist niemandem möglich die Person festzunehmen.
  • bin am Handy, deswegen kann ich nicht so viel schreiben.


    Derzei besteht die Klausel in der Gefechtsregel, dass auch bestätigte milizer erschossen werden dürfen, auch wenn sie sich ergeben sollten, ähnlich wie du die Situation oben beschreibst bei natoler im Kampf.


    Ausnahme: Ein Zivilist der die Hände oben hat
    Ein bestätigter Terrorist ist davon ausgeschlossen, auf Verhältnismäßigkeit ist zu achten (Beispiel: Person kann definitiv festgenommen werden)


    Deswegen sollte für beide eine Art Ausnahme gemacht werden, welche auf der verhältnismäßig beruht.

    Denn ebenso wie bei einem milizer, ist auch bei einem natoler der sich ergibt es nicht immer möglich diesen festzunehmen (zum Beispiel wenn eine gewisse Distanz zwischen ist).


    Wenn man die Gefechtsregel dahingehend anpasst, spricht in meinen Augen wenig dagegen.

    • Offizieller Beitrag

    Ich verstehe die genannten Punkte sehr.


    Es liegt aber auf der Hand, dass ich aufgrund von Beschwerden hier mittels des Vorschlages eine definitive Regelung erwirken möchte, auch wenn ich zusätzliche Regeln selbst nie immer gut finde.


    Veranlassen tut mich aber die Spielweise mancher User, die den Spielspaß anderer missachten. Würde das beachtet werden, hätte ich keinen Grund zum Vorschlag.


    Wenn ein Spieler bereits die Ehre erweist, einzusehen nicht gewinnen zu können und sich deshalb ergibt, soll er nicht dafür bestraft werden können, dass er so blöd ist und sich ergeben hat, obwohl er hätte noch weiter kämpfen können.


    Sofern es immer noch Spieler gibt, die in mindestens 2 Supports der letzten Woche, die ich geleitet habe (es gab noch einige andere Supports von anderen TMs), nachweislich und eindeutig hätten die Soldaten als Geisel nehmen können, sehe ich zumindest eine einfache Regelung zum Schutz für notwendig.


    Es handelt sich hier immer noch um einen RP Server, bei der Gefechte nicht das RP beenden, sondern neues Roleplay entstehen lassen sollen.


    Solch eine Regel schränkt niemanden ein, sondern soll diejenigen etwas schützen, die einsehen, sich mal zu ergeben.

  • Kann deine Punkte absolut nachvollziehen und niemand bezweifelt, dass es den Spielspaß derer zerstören kann, wenn man sich ergibt und trotzdem erschossen wird.

    Trotz alledem ändert es nichts daran, dass es eben nicht immer möglich ist eine Person festzunehmen, obwohl Sie sich ergibt, dies kann unterschiedliche Gründe haben. Auch gibt es zahlreiche Leute die die Situation des Ergebens gezielt ausnutzen um für einen kurzen Moment "unverwundbar" zu sein, hinter eine Deckung rennen und dann weiter kämpfen. Das hat man schließlich in der Vergangenheit bei manchen Milizern oft genug gesehn gesehen, weshalb die Klausel bei der Gefechtsregel eingefügt wurde. Gleiches wird bei den Natolern auch vorkommen können, weshalb eben gleiche Klausel auch dort gelten sollte.

  • Kann deine Punkte absolut nachvollziehen und niemand bezweifelt, dass es den Spielspaß derer zerstören kann, wenn man sich ergibt und trotzdem erschossen wird.

    Trotz alledem ändert es nichts daran, dass es eben nicht immer möglich ist eine Person festzunehmen, obwohl Sie sich ergibt, dies kann unterschiedliche Gründe haben. Auch gibt es zahlreiche Leute die die Situation des Ergebens gezielt ausnutzen um für einen kurzen Moment "unverwundbar" zu sein, hinter eine Deckung rennen und dann weiter kämpfen. Das hat man schließlich in der Vergangenheit bei manchen Milizern oft genug gesehn gesehen, weshalb die Klausel bei der Gefechtsregel eingefügt wurde. Gleiches wird bei den Natolern auch vorkommen können, weshalb eben gleiche Klausel auch dort gelten sollte.

    Das ist doch auch was Tearex meint? Sofern es die Situation nachweislich zulässt sollte man die festnehmen und nicht einfach erschießen, wenn’s jedoch nicht möglich ist, sollten sie nicht unverwundbar sein. Wenn die das ausnutzen würden z.b. sie ergeben sich bewegen sich aber langsam weg sollte man sie noch erschießen dürfen.

    • Offizieller Beitrag

    Ich fasse kurz zusammen. Der Vorschlag entstand aufgrund mehrerer Supports, bei denen ich eindeutig nachweisen konnte, dass der Situation entsprechend der Soldat hätte ohne Gefahr festgenommen werden können. Auf das bezieht sich der gesamte Vorschlag.


    Es ist nicht davon die Rede, dass "Ich habe die Hände oben" ein Freifahrtsschein ist. Es haben sich berechtigterweise User beschwert, denen ich hätte eigentlich recht geben können. Jedoch konnte ich den eigentlich eindeutigen FairPlay Bruch nicht bestrafen. Der Vorschlag soll Klarheit fürs Team und allen Usern schaffen.


    dies kann unterschiedliche Gründe haben.

    Nicht nur in meinen Supports konnten wir eben nachweisen, dass es möglich war und zwar gefahrlos und aufwandslos. Genau das soll reguliert werden.

  • Das ist doch auch was Tearex meint? Sofern es die Situation nachweislich zulässt sollte man die festnehmen und nicht einfach erschießen, wenn’s jedoch nicht möglich ist, sollten sie nicht unverwundbar sein. Wenn die das ausnutzen würden z.b. sie ergeben sich bewegen sich aber langsam weg sollte man sie noch erschießen dürfen.

    Hab ich doch auch nicht bestritten? Genau das gleiche habe ich gesagt und lediglich mit der aktuellen Regelung für die Nato in der Gefechtsregel verglichen, so dass man es in dieser ergänzen kann.


    Hier ein Beispiel wie man die aktuelle Gefechtsregel anpassen könnte, sodass beide Fraktionen (wie die Miliz bedingt aktuell schon), die Möglichkeit haben lebend aus einer Situation raus zu kommen. Es ist zwar nicht perfekt, aber so in die Richtung würde ich mir das vorstellen:

    §9 Gefechtsregeln
    Bei einem aktivem Schussgefecht zwischen mindestens 2 Fraktionen darf jeder Spieler um Umkreis von 150 Meter getötet werden.

    • Achtung: Dies gilt auch für Personen, welche offensichtlich das Gefecht mitbekommen haben und zuschauen!
      • Beispiel: Scharfschütze der sich hinter einem Berg "versteckt" und die ganze Zeit das Gefecht beobachtet.
    • Ausnahme: Eine Person, welche die Hände oben hat, sofern...
      • ... man sein eigenes Leben nicht gefährdet.
      • ... die Person sich an direkte Anweisungen hält (z.B. Komm her, Bleib stehen, Dreh dich um).
    • Auf Verhältnismäßigkeit ist in jedem Fall zu achten!


    Es ist immer auf angemessene Reaktionszeit zu achten! So wird nicht direkt ab dem ersten Schuss jeder erschossen!

    Ka ist grad echt mies formuliert, so in die Richtung würde ich mir das vorstellen, ist denke ich erstmal verständlich

  • Darki

    Hat das Thema geschlossen.
  • Darki

    Hat das Label von In Bearbeitung auf Umgesetzt geändert.