Entfernung der 150 Meter Regel

  • Hi,

    letztens bin ich mit meiner Raven geflogen und wollte landen, ich habe Warnschüsse bekommen weil in der Nähe wohl ein Gefecht war. Kein Problem, bin gestartet und wollte weg fliegen, weil die Warnschüsse Aussagekräftig genug waren. Nein, ich bin nicht provokant über die zwei sich bekriegenden Fraktionen geflogen sondern lediglich paar mehr als hundert Meter entfernt, sodass ich gar keinen Einfluss auf die Situation hatte, also beispielsweise nicht mal scouten konnte. Lange Rede kurzer Sinn eine Viper hat mich umgeschossen während ich mich schon bereits entfernt hatte und ich habe ein Ticket wegen RDM geschrieben, woraufhin man mir wiederum sagte, dass die 150 Meter Regel die Person hinter den MGs in Schutz nehme.

    In anderen Worten, wenn man an solch einer KOS-Zone auch nur 149 Meter entfernt vorbei fliegt, ist man als unbewaffnete Person leichte Beute, die mal die KD vom Gegenüber pflegt. Mal davon abgesehen, dass ich Maßeinheiten bei sowas als Voraussetzung kritisch empfinde und es besser empfinde würde, wenn man bei jeder Situation individuell nachdenken muss, ob das Töten in Erwägung gezogen werden sollte.

    pɐɯ

    Einmal editiert, zuletzt von Mad () aus folgendem Grund: Verbesserung

  • Ich sehe die 150m Regel als gerechtfertigt an. Welcher normale Zivilist würde freiwillig in oder neben einem aktiven Schussgefecht sein bzw. hier landen?


    Außerdem: Wie stellst du dir es vor wenn die Regel wieder abgeschafft wird? Dann hätte man Zivilisten/Milizer/UNler die unbewaffnet meinen legitim durch aktive Schussgefechte zu laufen, was RP-technisch keinen Sinn ergibt.


    Also schlussendlich finde ich dass die Regel bleiben sollte, höchstens kann man sie kürzen, wenn einige 150m als zu intensiv empfinden würden.

  • Lese mein Vorschlag nochmal sorgfältig durch.


    Ich sehe die 150m Regel als gerechtfertigt an. Welcher normale Zivilist würde freiwillig in oder neben einem aktiven Schussgefecht sein bzw. hier landen?

    In anderen Worten, wenn man an solch einer KOS-Zone auch nur 149 Meter entfernt vorbei fliegt, ist man als unbewaffnete Person leichte Beute, die mal die KD vom Gegenüber pflegt.


    Außerdem: Wie stellst du dir es vor wenn die Regel wieder abgeschafft wird? Dann hätte man Zivilisten/Milizer/UNler die unbewaffnet meinen legitim durch aktive Schussgefechte zu laufen, was RP-technisch keinen Sinn ergibt.

    Mal davon abgesehen, dass ich Maßeinheiten bei sowas als Voraussetzung kritisch empfinde und es besser empfinde würde, wenn man bei jeder Situation individuell nachdenken muss, ob das Töten in Erwägung gezogen werden sollte.

  • Hasse die Regeln seit sie existiert, hab immer wieder die negativem Punkte aufgezählt und dass ich finde dass die Regel scheiße ist. Genau aus solchen Gründen wie du genannt hast ist so ne pauschalisierung von „alles in Sichtweite darf erschossen werden“ einfach kontraproduktiv.

  • In meinen Augen ist es schlichtweg eine TDM-Regel, die das Gefechtsgetreibe nur weiter pusht.

    Es wird nicht mehr logisch darüber nachgedacht ob und warum eine Person beschossen werden sollte, sondern einfach nur aufgrund der Gefechtsregel.


    Ich bekomme es täglich mit, wie seitens der Nato gesagt wird "Erschieß den einfach, wegen des aktiven Schussgefechtes" und das ist in meinen Augen wenig RP-fördernd. Auch im Support ist das im Falle eines RDM-Falls Ausrede Nummer 1.

    Die Regel wird einfach nur dazu ausgenutzt, um eine große KOS-Zone zu haben und jeden der in dieser ist zu erschießen, davon kann ich mich selber auch nicht freisprechen.


    Es ist logisch, dass die Abschaffung nicht bedeutet, dass ein Milizer das ausnutzen kann um im Gefecht nicht beschossen zu werden. Selbstverständlich herrscht weiterhin der logische Menschenverstand, und wenn ein "Zivilist" permanent dem Gefecht zuschaut und sich offensichtlich nicht zurückzieht, muss er mit einer Festnahme oder dem Beschuss rechnen.



    Wenn man trotzdem weiterhin an der Regel festhalten will, sollte man wenigstens die 2. Ausnahme bei den Fraktionsregeln der Nato entfernen. Denn in meinen Augen sollte das Wohlergehen der Menschen und die Verhältnismäßigkeit immer an oberster Stelle stehen, auch in einem Gefecht.

  • Es klingt alles so einfach, wenn man sie nur entfernt. Allerdings stelle ich mir die Frage, wie das dann in Gefechten aussieht, es werden unzählig viele Tickets erstellt, weil man unberechtigt beschossen wurde und eigentlich gar nicht beim Gefecht war, oder oder oder. Ich kenne die Situation noch von früher, wo sich Milizler auf einen Berg gestellt und zugeguckt haben, diese haben sich dann im Nachhinein groß beschwert, dass sie doch beschossen wurden.


    Wir sind bereit, etwas an der Regel zu ändern, sie allerdings komplett abzuschaffen ist in meinen Augen kontraproduktiv. Wir lassen deswegen den Vorschlag noch offen, um eine Diskussion zu diesem Thema anzuregen.

  • Allerdings stelle ich mir die Frage, wie das dann in Gefechten aussieht, es werden unzählig viele Tickets erstellt, weil man unberechtigt beschossen wurde und eigentlich gar nicht beim Gefecht war, oder oder oder

    ich finde eine Umstellung der Regeln von „jeder in 150m darf erschossen werden“ zu „jeder der aktiv an einem Gefecht teilnimmt darf erschossen werden“ um einiges besser, so ähnlich wie es also damals war (laut meiner Erinnerung).

    Die Unterpunkte der jetzigen Regel bleiben bestehen.

    So werden Leute die nicht aktiv dran teilnehmen (zb. Wie der mad bei dem Beispiel) verschont, Personen die entweder zuschauen oder sonstiges, dürfen aber erschossen werden, wenn wie Warnschüsse bekommen und nicht abhauen/sich ergeben. 150m und somit die komplette Sichtweite hat nicht immer was mit einem Gefecht zu tun, manchmal kann es auch sein, dass man in der Nähe ist und sowas nicht mitbekommt.

  • Wir sind bereit, etwas an der Regel zu ändern, sie allerdings komplett abzuschaffen ist in meinen Augen kontraproduktiv. Wir lassen deswegen den Vorschlag noch offen, um eine Diskussion zu diesem Thema anzuregen.

    Wenn man trotzdem weiterhin an der Regel festhalten will, sollte man wenigstens die 2. Ausnahme bei den Fraktionsregeln der Nato entfernen. Denn in meinen Augen sollte das Wohlergehen der Menschen und die Verhältnismäßigkeit immer an oberster Stelle stehen, auch in einem Gefecht.

    Wie bereits oben geschrieben fände ich das dann wenigstens als einen gerechtfertigten Schritt.


    Die Nato hat in einem Gefecht die gleichen Vorraussetzungen wie die terrormiliz, und das sollte rp-technisch so nicht sein und auch nicht im Sinne des Konzeptes. Durch die Ausnahme der Fraktionsregeln muss die Nato sich weder an die verhältnismäßig, noch um das Wohl der Menschen kümmern. Ich denke wenn man diese Ausnahme entfernt, ist die Nato wenigstens serverseitig daran gebunden die Verhältnismäßigkeit einzuhalten.



    Auch fände ich es sinnvoll den Umkreis zu verringern. 150 Meter ist quasi das komplette Sichtfeld und viel zu groß, man sollte sich auf den Kern des gefechtes konzentrieren und deshalb fände ich eine Senkung auf 100 Meter aktzeptable für den Anfang.



    Achtung: Dies gilt auch für Personen, welche offensichtlich das Gefecht mitbekommen haben und zuschauen
    Beispiel: Scharfschütze, der sich hinter einem Berg "versteckt" und die ganze Zeit das Gefecht beobachtet.
    Ausnahme: Eine Zivilist, der die Hände oben hat.

    Auch sollte dieser Absatz angepasst werden.


    Leute die das Gefecht nur mitbekommen und zuschauen dürften direkt erschossen werden? Meiner Meinung nach viel zu extrem, auch dort sollte man erstmal mit Warnschüssen handeln, auch im Gefecht ist sowas möglich. Stichwort Verhältnismäßigkeit. Theoretisch kann man diesen Satz auch komplett entfernen, da das doch auch eigentlich klar sein sollte. Auch das Beispiel ist unsinnig, da es genau das gleiche wie der Satz davor beschreibt.


    Zudem muss man, wenn man eh schon dabei ist, die Ausnahme mit den erhobenen Händen richtig einrücken, da sich das ansonsten nur auf die Person beziehen würde, die das Gefecht beobachtet und nicht auf alle anderen.



    Und wenn man schon davon spricht, dass trons Vorschlag zu viel Interpretationsspielraum lässt, dann sollte man das Regelwerk generell überarbeiten, weil es an zu vielen Stellen zu viel Freiraum gibt. Das spiegelt sich zum Beispiel auch immer wieder in den Supports wieder, wenn supporter A das eine sagt und supporter B wieder das andere und es Glückssache ist ob man einen warn bekommt oder nicht.

  • Hey Jungs, ich hatte heute schönes RP gehabt, mit der Nato, ich bin mit Julian zivilisiert an der Basis vorbeigefahren, da es der einzige Weg zur Stadt war

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  • Hey Jungs, ich hatte heute schönes RP gehabt, mit der Nato, ich bin mit Julian zivilisiert an der Basis vorbeigefahren, da es der einzige Weg zur Stadt war

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    Dann lade mal die 5 Minuten davor hoch, ich denke es war durchaus zu erkennen, dass dort ein Gefecht entstanden ist.

    Wer mitbekommt, dass es Gefecht stattfindet (z. b. durch Funk) und sich dann nährt, braucht sich auch nicht wundern aufgrund der Gefechtsregel beschossen zu werden.

  • Dann lade mal die 5 Minuten davor hoch, ich denke es war durchaus zu erkennen, dass dort ein Gefecht entstanden ist.

    Wer mitbekommt, dass es Gefecht stattfindet (z. b. durch Funk) und sich dann nährt, braucht sich auch nicht wundern aufgrund der Gefechtsregel beschossen zu werden.

    Wie ich auch erwähnt hatte, es ist auf der Map die einzige Möglichkeit zur Stadt (mit dem Auto) und wie auf dem Video auch zu erkennen ist, wurde irgendwie erst Beschuss auf uns genommen als wir an der Brücke waren und dabei waren von dort aus wegzufahren.


    Das dort nen Gefecht war, ist doch auch nichts, was ich abgestritten hatte? Es geht doch um die 150M Gefechtsregel das nicht alles was sich bewegt und atmet weggeknallt werden sollte.

    2 Mal editiert, zuletzt von Prex ()

  • Das dort nen Gefecht war ist doch auch nichts, was ich abgestritten hatte? Es geht doch um die 150M Gefechtsregel das nicht alles was sich bewegt und atmet weggeknallt werden sollte.

    Bin ich ganz deiner Meinung.


    Ich finde es ziemlich fragwürdig, dass die Nato alles in einem Umkreis von 150-Meter umbringen darf, ohne dabei auf jegliche Art von Regelungen achten zu müssen. Wir sind schließlich immer noch auf einem RP-Server, wo es auch in einem Gefecht geregelt ablaufen sollte, aber eine so große KOS-Zone ist absolut schwachsinnig.

  • Bin ich ganz deiner Meinung.


    Ich finde es ziemlich fragwürdig, dass die Nato alles in einem Umkreis von 150-Meter umbringen darf, ohne dabei auf jegliche Art von Regelungen achten zu müssen. Wir sind schließlich immer noch auf einem RP-Server, wo es auch in einem Gefecht geregelt ablaufen sollte, aber eine so große KOS-Zone ist absolut schwachsinnig.

    Man sollte sich aber auch Gedanken machen warum diese Regelung entstanden ist (Sinn und Zweck). Miliz Soldaten haben sich als Zivilisten ausgegeben sind um die Ecke gerannt und haben ihr Waffen rausgeholt. Es ist genauso kein besseres RP seine Waffe nicht auszurüsten um dann Soldaten besser abschießen zu können. Es ist nicht möglich einen Zivilisten von einem Miliz Soldaten zu unterscheiden innerhalb eines Gefechts, wenn er die Waffe nicht draußen hat.


    Würde man Waffen auf dem Rücken sehen, die nicht ausgerüstet sind, würde ich zustimmen, dass die Regelung schwachsinnig ist.

    Argumente wie "die Miliz soll ja verdeckt vorgehen" könnt ihr euch sparen, in Reallife versteckt ein Miliz Soldat auch nicht sein RPG, AK-74 und Granate unter einem T-Shirt und zieht es innerhalb von sekunden.


    Stellt einen Kompromiss vor der das Problem löst und seid konstruktiv, einfach zu sagen, das was schwachsinnig ist unkonstruktiv und bringt niemanden was.

  • Wie ich auch erwähnt hatte, es ist auf der Map die einzige Möglichkeit zur Stadt (mit dem Auto) und wie auf dem Video auch zu erkennen ist, wurde irgendwie erst Beschuss auf uns genommen als wir an der Brücke waren und dabei waren von dort aus wegzufahren.

    Wenn man "Zivilist" sein will und die Basis nun mal die einzige Möglichkeit ist dran vorbeizufahren, dann wartet man eben bis das Gefecht vorbei ist und rast nicht dran vorbei (FearRP). Mann kann alternativ auch die Basis anfunken und auf eine Antwort hoffen. Es passiert oft genug, dass Fahrzeuge zum Gefecht schnell reinfahren, Insassen aussteigen und unterstützen. Ein NATO Soldat muss nicht damit rechnen, dass höffliche Zivilisten in ein Gefecht rasen und sich dann vergewissern, wer im Fahrzeug sitzt, dazu gibt es genau diese Regelung.

  • Stellt einen Kompromiss vor der das Problem löst und seid konstruktiv, einfach zu sagen, das was schwachsinnig ist unkonstruktiv und bringt niemanden was.

    Wenn du ein bisschen weiter nach oben scrollst siehst du bereits mehrere konstruktive Vorschläge meinerseits zu dem Thema. Am besten liest du dir diese erst durch, bevor du mit dem Finger auf andere zeigst.

  • Es ist nicht möglich einen Zivilisten von einem Miliz Soldaten zu unterscheiden innerhalb eines Gefechts, wenn er die Waffe nicht draußen hat.

    Aber genau das ist doch die Stärke der Miliz und Schwäche der NATO? Wenn wir nach Real-Life argumentieren, dann erschießen Soldaten auch nicht random personen, wenn die sich nicht sicher sind, ob es Zivis sind oder Terroristen. Wenn ein Soldat meint, ohne groß zwischen Zivilist und Terrorist zu unterscheiden, sei es im Gefecht oder sonst wo, dann begeht der Soldat ein Kriegsverbrechen ( und nein sowas kann man nicht im RP klären). Realistisch gesehen, sind nur Angriffe auf militärische Einrichtungen, sowie das Militär und Personen, welche Aktiv am Kampfgeschehen teilnehmen, gestattet per Gesetzesgrundlage. Daher war auch mein Vorschlag die Regel umzuändern, auf Personen die aktiv am Gefecht teilnehmen, statt jeder in 150m.

  • auf Personen die aktiv am Gefecht teilnehmen, statt jeder in 150m.

    Kann leicht von der Miliz ausgenutzt werden, im Stil von "Ich lauf jetzt auf eine vorteilshafte Position hinter der NATO und beteilige mich DANN am Gefecht. NATO kann Warnschüsse abgeben oder drohen, was sie wollen, aber festnehmen können sie mich so oder so nicht im Gefecht, und wenn, dann lauf ich außen rum, wo keiner es sieht, und schieß ihnen dann in den Rücken."

  • Kann leicht von der Miliz ausgenutzt werden, im Stil von "Ich lauf jetzt auf eine vorteilshafte Position hinter der NATO und beteilige mich DANN am Gefecht. NATO kann Warnschüsse abgeben oder drohen, was sie wollen, aber festnehmen können sie mich so oder so nicht im Gefecht, und wenn, dann lauf ich außen rum, wo keiner es sieht, und schieß ihnen dann in den Rücken."

    HGW du hast den Vorteil und Nachteil der Fraktionen verstanden.