Regeländerungsvorschlag / Fairplay

  • Moin Moin, kurz und knapp ich würde Vorschlagen das man die "Verhältnismäßigskeitsregel“ so abändert, das man nicht nur bei beispielsweise NATO macht Razzia auf die Miliz darauf achten muss, das es ausgeglichen / fair ist, sondern, auch wenn die Miliz die NATO angreift. Aktuell ist es des Öfteren so, dass z. B. die Miliz einen Angriff macht und die NATO dann mit 2 Kampfhelikopter min. kommt, obwohl die Miliz 1 Pio hat und keine Piloten und vielleicht einen Arti. Dazu kommt dann noch ein Panzer seitens der NATO, da man ja bei einem Angriff / Razzia kein Fairplay / „Verhältnismäßigkeit“ einhalten muss.Ich hoffe, es ist verständlich, was ich ausdrücken möchte.

  • Dein Vorschlag ist sehr verwirrend formuliert, aber ich glaube ich verstehe was du meinst.


    Es gab bereits schonmal einen Vorschlag, in dem ich folgendes Schrieb:


    "Ich denke Fairplay ist eine Sache die viel zu sehr unterschiedlich gesehen werden kann.

    Das eine Teammitglied ist der Meinung, das ein Pionier gegen Panzer und Kampfheli angemessen und fair ist, das andere Teammitglied wiederum nicht. Man hat dabei einen viel zu großen Spielraum und es gibt viel zu viele Faktoren die zur Bewertung beiwohnen. Letztendlich kann jedes Teammitglied jede Situation anders bewerten und anhand eigener Faktoren messen.


    Fakt ist aber, [...], dass der Großteil der Meinung ist, dass es kein Fairplay mehr gibt und sich deshalb auch nicht dran gehalten werden muss. Das ehemals vorgestellte Konzept und im Anschluss geänderte Fairplay Regel ist dafür grundlegend verantwortlich.


    Es gibt lediglich eine Regel, die das ganze reguliert und diese eigentlich so wichtige Regel ist leider ziemlich unklar formuliert:

    FairPlay bedeutet, dass jeder am Spielgeschehen Spaß haben soll.
    Prinzipiell muss kein Ausgleich zwischen beiden Fraktionen bestehen, trotzdem sollte immerhin auf etwas FairPlay geachtet werden (Extermbeispiel: 10 vs 40 sollte unterbunden werden bei Razzien!)

    • Wer definiert was Spaß ist? Solch eine Regel ist eigentlich gar nicht bewertbar, da jeder ein anderes empfinden dafür hat
    • "immerhin etwas Fairplay" -> Die perfekte Vorlage dafür, dass ich 10 Teammitglieder die gleiche Situation erzählen könnte, und jeder eine andere Meinung dazu hätte. Man hat gar keine Möglichkeit ein Regelverstoß richtig oder falsch zu beurteilen, da so eine Formulierung viel zu offen ist.
    • Das "Extrembeispiel" sehe ich genauso als Problem. In den Supports die ich hatte, habe ich fast immer die Erfahrung gemacht, dass sich auf dieses Beispiel festgebissen wurde und auch nur auf die Spielerzahlen geguckt wurde. Regimentsbezogenen Faktoren wie Sanis, Piloten, Artis werden dabei meist ignoriert


    Bin schon seit langem für eine Reform der Fairplay Regel und eine klare eindeutige Haltung des Teams, da es in meinen Augen viel zu unklar und offen ist und der Spielraum zur Bewertung im Support viel zu groß ist, es ist leider Glückssache welches TM man bekommt."


    Mögliche Lösung:

    "Ich habe bereits vor Monaten angemerkt, dass Wörter wie "immerhin etwas Fairplay" geändert werden sollten zu "Es sollte immer auf Fairplay geachtet werden" und zudem das Extrembeispiel, an welchem sich zu oft seitens des Teams festgebissen wird, entfernt wird. Auch ist ein klares Appel seitens der Administrative gegenüber den Führungsebenen und dem Team wichtig, in welchem deutlich gemacht wird, dass auf Fairplay geachtet werden soll. Denn oft genug sind es eben auch Teammitglieder in den Führungsposten, welche die Regel missachten. Auch kann man die serverseitige Fraktionsregel der Nato, dass außerhalb eines Gefechtes nicht auf Verhältnismäßigkeit geachtet werden muss, ändern, sodass eben auch während eines Gefechtes darauf geachtet werden muss."


    An der Situation hat sich letztendlich immer noch nichts geändert, da seitens der Regel auch trotz Forderungen nichts geändert wurde. Sie ist immer noch so unklar wie vorher auch.

  • "Ich habe bereits vor Monaten angemerkt, dass Wörter wie "immerhin etwas Fairplay" geändert werden sollten zu "Es sollte immer auf Fairplay geachtet werden"


    I. Grundproblem

    Ändert doch trotzdem nicht an dem ursprünglichem Problem, dass FairPlay nicht klar definierbar ist? Und woher hast du diese Wörter?

    Es wird immer versucht alles schwarz und weiß zu sehen, dass ist aber schlichtweg in diesem Fall nicht möglich.


    Es gibt wie ihr richtig erkannt habt, viele Faktoren und Auslegungen von Fairplay. Es ist bewusst ein Extrembeispiel in der FairPlay Regel genannt, um klar zu machen, dass ein FairPlay Verstoß erst dann Sanktionswürdig ist, wenn es in vielen Fällen und massiv missachtet wurde.


    Eine Sensibilisierung der Fraktionen für Fairplay ist nicht primäre Aufgabe der Administration sondern der Fraktionsleitung. Dementsprechend Atilla  Rausch


    II. Beispiele

    Um die Verwirrung rauszunehmen appelliere ich mal an den gesunden Menschenverstand und gebe ein paar Beispiele:

    • Miliz (10) greift NATO Basis (40) an.
      • Man muss nicht von der NATO erwarten, dass sie jetzt plötzlich Männer wegen FairPlay zurück schickt. Die Miliz weiß selbst, dass sie unterlegen ist und darf dies auf in ihre Entscheidungen einfließen lassen.
    • Miliz (20) nimmt Stadt ein und wird von NATO (40) angegriffen
      • Der Einsatzleiter hat die Pflicht dazu sich im Vorfeld zu informieren, wie viele Miliz Soldaten da sind und seine Kräfte dementsprechend einteilen. Es sollte zumindest den Hauch einer Chance geben, dass die Miliz gewinnen könnte. Bei so einem Missverhältnis liegt ein FairPlay verstoß war, weil es ein geplanter Einsatz war und im Vorfeld genügend Informationen verfügbar waren.
    • NATO (40) General braucht dringend Hilfe in der Stadt, da Miliz (20) ihn angreift
      • Die Miliz greift den NATO General an muss also mit heftiger Gegenwehr rechnen. Wird eine Versammlung geleitet, ist ebenfalls auf FairPlay zu achten. Sollten jedoch alle einzelne rausgehen und es wird nur der Befehl gegeben in der Stadt schnell zu helfen, ist das nun mal so. Ein Vorbildlicher Kommandant würde am Tor stehen und darauf achten, dass nicht 40 Truppen ausrücken, weil schon genügend unterwegs sind.
    • NATO (30) greift Miliz (20) mit Cobra und Panzer mit einer Razzia an
      • Hier könnte man über ein Missverhältnis diskutieren, die Miliz erwartet den Angriff nicht unbedingt und hat diesen wohlmöglich nicht provoziert.

    III. Schemata

    Es müssen sich also folgende Fragen gestellt werden:

    • Konnte sich auf den Einsatz vorbereitet werden?
      • Sorgfaltspflicht des Einsatzleiters, ein Blick in TAB ist nicht zu viel erwartet.
    • Weiß der Gegner, dass ich Angreifen werde?
      • Angriffe die nicht erwartet werden, überraschen mehr und Schwächen den Gegner
    • Hat der Gegner den Hauch einer Chance den Angriff zu gewinnen?
      • 40 mit Cobra und Panzer vs. 15 Miliz offensichtlich nicht
    • Welche Mittel hat der Gegner zur Verfügung?
      • Im Vorfeld kann der Versammlungsleiter beispielsweise schauen, wie viele Pioniere die andere Fraktion hat. Sind keine Online und sie ist sowieso schwach aufgestellt, wird auf einen Panzer verzichtet
    • Im Zweifel für die Schwache Fraktion
      • Die hatten 5 Private Piloten Online, hätte ja sein können, dass die eine Viper haben? Beispiel: Miliz (20) vs NATO (30) und NATO überlegt Viper und Panzer mitzunehmen, da Miliz Piloten Online sind. Nein, im Zweifel werden dann die eigenen Kräfte in der Basis verbleiben und nachbestellt.

    Hier mal ausgeführt als "Urteil" worauf bei der FairPlay Regel geachtet werden sollte, bei einem starken Missverhältnis soll sanktioniert werden. Primär aber bitte dann die Führungsebene der Fraktion kontaktieren und melden. "Dein Kommandant hat heute einen Einsatz mit NATO (40) gegen Miliz (10) gemacht".

  • Und woher hast du diese Wörter?

    trotzdem sollte immerhin auf etwas FairPlay geachtet werden

    Brooo... Das sind deine Wörter, zitiert aus dem MRP Regelwerk..



    Ansonsten danke erstmal für deine ausführliche Antwort und im Prinzip stimme ich dir in den Punkten zu. Jedoch bin ich der Auffassung, dass das Team dies nicht so sieht bzw. nicht versteht. Und das ist eben ein Punkt, den man nur hauptsächlich als User mitbekommen kann, wenn man im Support immer wieder auf die gleichen Probleme stößt. Nämlich, dass das Teammitglied es sich meist zu einfach macht, indem er sich auf das Extrembeispiel bezieht. Die Denkweise, wie du sie aufbringst, so geht kein Teammitglied vor. Zumindest habe ich das bisher nicht mitbekommen, ebenso nicht bei der Führungsebene. Es wird sich schlichtweg auf das Extrembeispiel bezogen und genaue Hintergründe ob eine Fairness vorhanden war, nicht mit einbezogen.


    Ich verstehe, dass das Problem komplex ist, aber würde deine beschriebene Sicht, dem Team und Usern ebenso deutlich sein dann wäre das schonmal ein großer Schritt. Aber da man es immer wieder mitbekommt, wie der Großteil diese Regel anders interpretiert, sollte an der Formulierung der Regel was geändert werden. Denn schließlich geht es aus der Regel keineswegs hervor, wie du es hier beschreibst.

  • Zaros

    Hat den Titel des Themas von „Regeländerungsvorschlag“ zu „Regeländerungsvorschlag / Fairplay“ geändert.